Seit ungefähr 4 Wochen bin ich nun wieder zu Hause. Pilgrim steht hoch und trocken und träumt vom kommenden Sommer, ebenso wie ihr Skipper.
Wie üblich ist wieder ein Törnbericht entstanden, zu finden HIER
Inzwischen schmieden der Skipper un sin Fru schon wieder neue Pläne; wiedereinmal soll der wunderschöne Mälarsee das 2010er Ziel werden und durch den ältesten Kanal Schwedens, den Hjälmarenkanal von 1630 wollen wir dann noch etwas tiefer ins Binnenland vorstoßen, wenn alles klappt bis Örebro am Hjälmarsee. Wollen hoffen, daß das alles so klappen wird.
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Winterpause
18 Oktober 2009Kurz vor Oslo
7 Juli 2009Fast 5 Wochen sind wir nun schon unterwegs, zunächst durch Eiseskälte, dann durch fast tropische Hitze und nun durch feuchtes Schmuddelwetter haben wir uns nach Son am Ostufer des Oslofjords durchgeschlagen.
Unsere Route führte wie geplant durch den kleinen Belt, dann über Samso, Grena, Anholt, Läsö nach Göteborg. Es folgte der wunderschöne westschwedische Schärengarten; hier ein paar Stationen :
Stora Kornö :

Stora Dyrön:

Smögen:

Ramsö:

Wir liefen – vor dem sehr teuren Norwegen noch Strömstad an, um uns dort zu zivilen schwedischen Preisen nochmal mit dem Nötigsten einzudecken. Weiter ging es über Frederikstad, der ersten norwegischen Station mit einem leichten Haken rückwärts nach „Verdens End“, dem norwegischen „Ende der Welt“. Das ist die Südspitze von Tjöme am westlichen Ausgang des Oslofjords ins Skagerrak. Hier gibt es einen wunderschönen Schärenhafen :

Dann im Kontrastprogramm Tönsberg am Wochenende; auf der Pier, auf den Booten, in den Kneipen, überall Party. Anfangs fanden wir es ganz spaßig, die teils „fein“ herausgeputzten Leute zu betrachten aber im Verlauf des Abends artete das ganze in einer uns bislang nicht bekannten Weise aus. Suff, billige Anmache, Dreck und Gegröle; als am frühen Morgen 2 betrunkene junge Damen mit Pumps ! über unser Boot torkelten, wohl auf dem kürzesten Weg von einem Party-Schiff zum nächsten, war meine Geduld am Ende. Recht unfreundlich habe ich sie rasch von Bord gejagt.
In Asgardstrand erwischten wir den Auftakt zur X99 – Weltmeisterschaft und schließlich sind wir hier in Son, einem freundlichen und ruhigen Hafen mit allen Serviceeinrichtungen incl. WLAN gelandet.
Morgen gehts nach Oslo, wo Anne leider von Bord muß.
Das wars für heute; bis bald grüßen
Anne und Winfried
Es geht los
15 Mai 2009zunächst aber zur Arbeit.
Am Sonntag fahre ich nach Kappeln; für die anstehenden Arbeiten habe ich – man will ja nicht hetzen – 3 Wochen veranschlagt.
Die Arbeitsliste:
-Unterwasserschiff mit Antifouling streichen
-Rumpf und Wasserpass neu lackieren
-Scheuerleiste abschleifen und imprägnieren
-Deck polieren
-alle elektrischen Leitungen im Mast erneuern
-Rolleinrichtung für Stagsegel anbauen
-2 Kompasse einbauen
-Halterung für Kartenplotter montieren
-Befestigungspunkt für Lifelines montieren
und das ist nur das, was mir eben so einfällt.
Ich hoffe aber, daß ich dafür nicht die kompletten 3 Wochen brauchen werde und schon ein paar Probeschläge mit den neuen Vorsegeln machen kann, bevor wir dann am 6.Juni nach Oslo starten.
Die neue Saison kommt näher,
2 Februar 2009und damit wächst wieder der Stapel mit all den Dingen, die mit an Bord müssen. Neben den neuen Segeln habe ich noch 2 neue Kompasse spendiert, die heute gekommen sind.

Mögen sie immer den rechten Kurs weisen ….
2009 . . .
10 Januar 2009Der Sommer kommt schneller als man denkt, auch wenn es z.Zt eisekalt ist. Sogar hier im Tal liegt seit Tagen knirschender Schnee.
Einiges, was im letzten Post von 2008 als offene Aufgabe aufgeführt war, ist zwischenzeitlich erledigt; Pilgrims Kiel ist wieder heil und das alte Antifouling ist komplett abgekratzt.
Zwei neue Vorsegel liegen auch schon bereit.
In Kürze findet wieder die Boot in D´drf statt. Nach einem Beiboot und einem neuen Anker soll noch geschaut werden sowie Informationen zum fachgerechten Über- und Unterwasseranstrich eingeholt werden.
An Arbeiten steht noch an:
* Unterwasserschiff mit neuem Antifoulinganstrich versehen,
* Rumpf neu lackieren ( nach der misslungenen Aktion vor 2 Jahren; mehr dazu hier
* den Mast nochmals neu verkabeln; das ist im vergangenen Frühjahr auch nicht optimal gelungen.
Die vorstehenden Arbeiten will ich im Mai erledigen, anfangs Juni soll dann der Sommertörn starten, nachstehend 3 Karten, die den geplanten Törnverlauf zeigen:
1.Abschnitt:

2.Abschnitt:

3-Abschnitt:

So, das wars.
Weil das neue Jahr ja noch ziemlich jung ist, wünsche ich allen Besuchern dieses Blogs ein gutes neues Jahr und immer die nötige handbreit Wasser unter dem Kiel !
uuuuuund Schluß …..
10 September 2008Auch der Schlag von Schleimünde nach Kappeln passte zu den vorhergehenden Tagen, Nebel und Regen, fast freue ich mich, daß der Törn jetzt vorbei ist.
Ich musste noch auf den Segelmacher warten, der seinen Besuch für Freitag angekündigt hat. (Pilgrim soll für die nächste Saison neue Vorsegel bekommen). Und außerdem war für das Wochenende noch ein Treffen mit Segelkameraden aus dem Internet- Forum-Segeln in Kappeln geplant.
Nach dem sehr netten Treffen ( den Organisatoren auch von dieser Stelle herzlichen Dank ! ) ging es am Sonntag nachmittags endgültig zurück zum Kran von Ancker-Yachting. Packen und Saubermachen bestimmten den letzten Tag an Bord.
Am Montag, 1.9.08 ging es dann ganz schnell: Leihauto holen und Sachen darin verstauen, dann Motorservice sowie Maschine und Sanitäranlagen einwintern, Boot aus dem Wasser heben, Unterwasserschiff abspritzen und dann 650 km Autobahn. Um 20:00 war ich zu Hause, der Törn 2008 damit endgültig vorbei.
Aber es gibt noch ein paar Nachwehen und die ersten Vorbereitungen für 2009:
Nachwehen:
Bei einer Grundberührung in den Schären hat sich Pilgrim doch etwas mehr „wehgetan“ als zunächst vermutet. Die Werft muß den Kiel jetzt ordentlich „verpflastern“.
Vorbereitungen 2009:
Nachdem ich in diesem Frühjahr nichts am Unterwasserschiff getan habe ( und dieses trotzdem auch nach dem Törn fast noch wie wie neu gemalt aussah – Hartantifauling „Hausmarke AWN“ wurde im Frühjahr 2007 gestrichen – ) soll nun das gesamte Unterwasserschiff komplett abgeschliffen werden. Machen lassen oder selber anschleifen ? Dann Gelshield auftragen oder nicht ? Dauer-Antifouling aufbringen oder weiterhin alle 1 oder 2 Jahre selbst Antifouling streichen ? Das sind die Fragen, die jetzt zur Entscheidung anstehen. Mit Interesse warte ich auf die angeforderten Angebote.
Damit ist dieser Kurzreisebericht nun geschlossen. Einen bebilderten Reisebericht wird es demnächst auf meiner Seite www.heinkele.net geben
Hej, hej
17 Mai 2008ja, Pilgrim hat schwedische Gewässer erreicht; aktuell sind wir in Kalmar.
Ich sitze an Bord der Marisol aus Basel, die mit PC und WLAN ausgerüstet ist. Michele, der Skipper lässt mich freundlicherweise diese Zeilen tippen. Aber der Reihe nach:
Ende April ging es in Kappeln los. Nach ein paar Tagen Bastelei am Boot kam Pilgrim am 25.4. wieder ins Wasser und ein paar Tage später, Uli, der andere Opa meiner Enkelkinder war inzwischen mit an Bord, hiess es „Leinen los“ zum erstan grossen Schlag, bei Regen ohne Wind mit Maschine stolze 4 Meilen nach Schleimünde !
Das Wetter wurde dann besser, blieb aber kühl. Meist leichte Winde trieben und durch die dänisch Südsee. Avernakö, Dagelokke, Omö, Femö, Vordingborg, Nyord und Rödvig war unsere Stationen im Dänenland. Der Motor trieb uns mangels Wind über den Sund nach Skane in Südschweden. In Ystad verabschiedete sich Uli und Johannes kommt an Bord. Gleich am nächsten Tag gehts weiter; die dänische Gastlandflagge geht wieder hoch, das Ziel heisst Allinge auf Bornholm. Ein Hafentag wird genutzt um den schönen Norden der Insel zu erkunden, insbesondere die Ruine Hammerhus, die mal eine mächtige Festung war.
Im Hafen stand, verursacht durch kräftigen Ostwind mächtiger Schwell. Das Hafentor, das bei solchen Bedingungen eigentlich geschlossen sein sollte blieb offen, Resultat: eine beschädigte Scheuerleiste. Zusammen mit einem holländischen Skipper suchten wir den Hafenmeister auf und verlangten und erhielten das Liegegeld zurück. Ein kurzes Papier wurde aufgesetzt ind dem ich mir vorbehielt, weitere Ansprüche bez. der anstehenden Reparatur zu stellen.
Und weiter, Christiansö darf natürlich nicht fehlen. Wegen wenig Wind, den aber direkt auf den Kopf und einer alten See lag der Wendewinkel von Pilgrim irgendwo bei 150°; die paar Meilen nach Christiansö würden bei diesen Bedingungen zur kompletten Tagesreise also Maschine an. Bei der Schaukelei wurde Johannes etwas einsilbig und blass, hat das Boot aber gut durch die Wellen gesteuert.
Die Mühe wurde belohnt, zum Abendessen gab es fangfrisches Dorschfilet.
Der Däne wurde wieder eingeholt, die blaue Flagge mit dem gelben Kreuz wehte wieder unter der Saling und es ging erst mühsam dann flott nach Utklippan. Nur 2 andere Boote, kein Hafenmeister, also auch kein Hafengeld dafür aber wie schon vor 2 Jahren wieder angriffslustige Möven.
èber Kristianopel gelangten wir endlich nach Kalmar. Der Schlag durch den Kalmarsund nordwärts begann wie schon gewohnt flau. Mit 3 Knoten hatten wir schon das Gefühl zu rasen. Aber dann kam die Regenfront mit Wind. Unseren Kurs hoch am Wind gerade noch anliegen könnend haben wir über 6 kn auf dem Log gesehen. Der erste wirklich sportliche Segeltag hat uns viel Spass gemacht.
So, das wars für heute. Melde mich bei nächster Gelegenheit wieder hier.
Bis dann: Tschüss
Der Keller ist jetzt wieder leer,
19 April 2008dafür stapeln sich jetzt die Boots- und persönlichen Utensilien im Flur und im Wohnzimmer.
Heute am Nachmittag wird ein Leihwagen abgeholt und beladen ( hoffentlich geht alles rein…),
und morgen früh geht es los an die schöne Schlei. In der kommenden Woche ist noch die übliche Frühjahrsarbeit am Boot angesagt und anfangs der folgenden Woche starte ich zusammen mit dem anderen Opa meiner Enkelkinder nach Südschweden.
Schön wäre es, wenn das Wetter endlich etwas freundlicher und wärmer würde; aber wir nehmen es wie es kommt!
Bei nächstpassender Gelegenheit ( sprich – wenn ein WLAN erreichbar ist ) schreibe ich hier weiter.
Bis dann erstmal schöne Grüße noch aus dem grauen Rheinland vom
Winfried
Tolle Technik, jetzt funktionierts !
22 März 2008Vor ein paar Tagen habe ich noch gejammert, daß ich diesen Blog nicht mit dem PDA bearbeiten kann. Jetzt sitze ich mit dem kleinen Kästchen bequem auf dem Sofa und schreibe diese Zeilen.
Opera-mini sei dank; dieser PDA-Browser funktioniert um ein Vielfaches besser als Bills oller Internetexplorer.
Noch ein schweres Paket
26 Februar 2008Eben sind Rettungsinsel und die Automatik-Schwimmwesten vom Service zurückgekommen; jetzt also noch ein Paket mehr im Keller.
Meine Frau meint, es wäre allmählich Zeit, daß ich aus dem Haus käme