und Pilgrim hat es wie geplant nach Langballigau an der Flensburger Förde geschafft.
Von Rostock aus waren wir wie geplant in Wismar, Heiligenhafen und Wendtorf und haben Freunde aus dem Segeln-Forum bzw. von früheren Törns getroffen.
Dann ging es nochmals nach Dänemark mit den Stationen Marstal, Aerösköbing, Dyvig-Bucht, Augustenborg und mit einem Abstecher nach Flensburg hierher.
Johannes geht am Montag von Bord, am gleichen Tag kommt meine Tochter mit Familie hierher. Für die nächsten 14 Tage ist dann kombinierter Land- Bootsurlaub angesagt.
Bei hoffentlich noch akzeptablem Wetter soll dann ein Saisonabschlußtörn meine Frau und mich nochmals in die schöne dänische Südsee führen.
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Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen
22 August 2009Hanse-Sail Rostock,
9 August 2009die große Kirmes am und auf dem Wasser ! Aber der Reihe nach:
Ab Kyrkesund war ich also einhand; es sollte ja nur für eine Woch sein. In Kopenhagen sollte mein alter Segelfreund Frieder an Bord kommen.
Zunächst aber hinderte mich der ständige und häufig auch starke Süd bis Südwestwind am zügigen vorankommen. Zum Zeitpunkt des geplanten Crewwechsels hatte ich es nur bis Varberg geschafft. Das sollte für Frieder kein Problem sein, gibt es doch eine durchgehende Zugverbindung vom Flugplatz Kopenhagen nach Varberg. Krankheitsbedingt musste mir Frieder aber leider auch kurzfristig absagen; also lagen 2 weitere Einhand-Wochen vor mir. Höhepunkt dieser 2 Wochen war sicherlich Helsingör mit Besichtigung des Hamlet-Schlosses und ganz speziell die rauschende Durchfahrt durch den Öresund von Helsingör nach Dragör. Bei ca. 7 Bft und kleinen Segeln ging es mit bis zu 8,5kn durch den Sund, wozu auch mitschiebender Strom beigetragen hat.
Dann ging es durch den Bogestrom und Guldborgsund nach Rostock.

Gerade recht zum Beginn der Hanse-Sail kam ich zusammen mit mehreren Traditionsseglern an. Der Salut in Warnemünde galt wohl eher den Traditionsschiffen als mir …
Im Stadthafen von Rostock fand ich trotz der Hanse-Sail noch einen

Liegeplatz und konnte mir vom Boot aus das ständige Ein- und Auslaufen der schönen alten Segel- und Dampfschiffe ansehen und fürs Feuerwerk am Samstag Abend hatten Johannes ( der in Rostoch an Bord kam) und ich einen Logenplatz. Heute sind wir zusammen mit der riesigen Flotte langsam in Richtung Warnemünde mehr getrieben als gesegelt und hatten dabei nochmal Muße, die Großsegler, speziell auch die Gorch Fock aus nächster Nähe zu betrachten.
Nächstes Ziel ist Wismar.
Martin….
19 Juli 2009begleitete mich von Oslo bis Kyrkesund; dort ging er heute morgen von Bord.
Waren es die schlechten Wetterbedingungen, oder war es ein kleiner Anraunzer, den er sich gestern eingefangen hat ?
Nach seinen beeindruckenden Erzählungen, was er sonst alles so tut und kann, hatte ich ihm jedenfalls etwas mehr Stehvermögen zugetraut !
Heute war dafuer ein wunderschöner Segeltag. Kräftiger Wind aus SW blies mich durch den Schärengarten, an Marstrand vorbei nach Göteborg. Im gastfreundlichen königlichen Yachtclub suchte ich zunächst das Clubrestaurant auf um meinen Hunger mit einem leckeren Fisch und einem kuehlen Weisswein zu stillen. Ein Glas Sekt als Aperetiv gabs gratis !
Der freundliche Hafenmeister erlaubte mir, nach Schliessung des Hafenbueros seinen PC fuer diese Zeilen zu nutzen. Jetzt will ich ihn nicht länger vom Heimgehen abhalten, deshalb Tschuess bis zum nächsten mal.
Auf dem Rückweg von Oslo
12 Juli 2009Anne musste gestern leider von Bord und ist inzwischen wohlbehalten zu Hause eingetroffen.
Jetzt leistet mir Martin Gesellschaft, geplant ist bis Kopenhagen.
Oslo hat uns sehr gut gefallen. Angefangen hat es mit einem traumhaft schönen Liegeplatz mit Oslos ganzer Wasserfront vor Augen. Dabei war der Liegeplatz selbst sehr ruhig gelegen, bot alles was man so benötigt und …
…kostete keine Hafengebühr !!! Abgerundet wurde dieser Traum durch ein nettes Restaurant, wo man für nprwegische Verhältnisse preiswert und gut essen konnte.
Die Stadt selbst gefiel uns ebenfalls recht gut; leider war das Wetter schlecht, so daß wir. z.B. den Besuch des berühmten Skulpturenparks ausfallen ließen.
Neben dem neuen supermodernen Stadtteil Aker Brygge imponierte uns besonders das neue schneeweiße Opernhaus, welches förmlich aus dem Wasser heraus wächst.

Heute startete die Rückfahrt; kräftiger Südwind lies die Strecke zurück nach Son leider zum Motortörn werden.
Ich fürchte, sobald wird es keine weiter update-Gelegenheit geben, deshalb einstweilen tschüss. Ich melde mich wieder, sobald die Möglichkeit besteht.
Mitten in der Arbeit …
23 Mai 2009nur jetzt jetzt gerade nicht.
Es ist Samstag Nachmittag. in Kappeln sind die Heringstage in vollem Gange, auf der Hafenmeile steppt der Bär…
Mittendrin sitzt dert Pilgrim-Skipper und nutzt das freie Hafen-WLan für dieses Update.
Die Arbeiten am Boot sind gut vorangekommen. Der Rumpf ist neu lackiert, jetzt wieder in ganz dunklem Blau. Die Scheuerleiste ist bereits 4 mal mit Epifanes – Wodengloss eingelassen, 2 weitere Anstriche stehen noch an.
Dabs Unterwasserschiff wurde 2 mal grundiert und 2 mal mit Antifouling gestrichen. Heute wurde der Wasserpass zum ersten mal lackiert.
In der kommenden Woche geht Pilgrim ins Wasser und zum Ende der Woche ist hoffentlich der Mast so weit, daß er gestellt werden kann.
Ich freue mich auf die ersten Probeschläge mit den neuen Vorsegeln und werde berichten, wie es gelaufen ist.
Bis dann ….
Winfried
Gästebuch geschlossen
11 Januar 2009Heute habe ich das Gästebuch auf meiner HP geschlossen.
Künftig freue ich mich über Ihre Kommentare und Anregungen hier im Blog.
Fast wieder daheim
27 August 2008Gestern war nochmal ein langer Tag, der alles geboten hat, was uns in den letzten Wochen genervt hat:
Im Svendborgsunde Schiebestrom bei 4-5 Bft gegenan. Das gab ´ne prächtige steile Welle. Dann kam der Regen. Im Höjestene Lob, es regnet, Wind auf dem Kopf, Pilgrim stampft gegenan, überholt mich eine englische Slup, ca. 15m, sah aus wie neu aus dem Laden. Mühelos und ruhig zogen sie an mir vorbei, 3 Mann an Bord. Der Skipper im Jacket mit Goldknöpfen und lametteverzierter Mütze. Ob er ein Glas Champagner in der Hand hatte ? Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, hätte aber gepasst.
Braveheart hieß das Boot und führte eine blaue statt der üblichen roten englischen Flagge.
Neid ? Ich doch nicht… und stampfe weter gegenan.
Südlich von Drejö konnten endlich Segel gesetzt werden und meist hoch am Wind kneifend ging es ums Leuchtfeuer Skjoldnaes in Richtung Schlei. Fest in Schleimünde um 20:10.
Jetzt kommt noch der Riesenschlag (4 Sm) nach Kappeln. Irgendwann geht auch ein 2000 Meilen Törn zu Ende
19.8. Vordingborg / Dk
19 August 2008Viel Wind in den letzten Tagen und immer von vorne. Der Motor bekam reichlich Gelegenheit, die Batterien zu laden.
Nachdem wir vor Annes Urlaubsende wohl nicht mehr nach Kappeln kommen werden, haben wir uns einen Abstecher nach Kopenhagen in den Christianshavn erlaubt. Der liegt mitten in der Stadt und ist im Grunde eine lange Straße, gesäumt von schönen alten Häusern, bei der die Fahrbahn durch Wasser ersetzt ist, eine tolle Mischung aus Amsterdam und Venedig.
Leider geht der Urlaub meiner Frau zu Ende. Morgen wird sie hier in Vordingborg aussteigen. Bis Kappeln bin ich dann nochmal ein paar Tage einhand unterwegs.
14.8. Standort Simrishamn
14 August 2008Seit einer Woche hängen wir jetzt schon in der Hanöbucht herum. Kräftige SW-Winde und die dadurch notwendige Keuzerei lassen keine nennenswerten Tagesstrecken zu.
Jetzt hängen wir hier fest; 7-8 Bft – natürlich aus SW – machen ein Weiterkommen unmöglich.
Meine Frau rechnet bereits damit, unterwegs irgendwo von Bord gehen zu müssen um rechtzeitig zum Ende ihres Urlaubes wieder zu Hause zu sein. Es sieht also so aus, als stünden mir nochmal ein paar einhand-Tage bevor.
Tschüss
Winfried
Sorry,
7 August 2008es ist ja scon ein paar Wochen her, seit dem letzten Eintrag.
Seit Mariehamn ist Pilgrim inzwischen wieder ein gutes Stück nach Süden gesegelt (und leider auch motort).
In Stockholm ging Frieder von Bord, dafür kam endlich meine Frau.
Die wichtigsten Stationen:
Ankerbucht Napoleonsviken, Trosa, Ringsön, Arkosund, Harstena, Västervik. Besonders gut gefallen hat uns unser Ankerplatz im Lyckfjärden bei der Insel Älö, südlich Västervik.
Über Byxelkrok und Sandvik auf Öland ging es nach Kalmar wo wir wegen Zahnarztbesuch und Sturmwarnung 4 Tage festsaßen. Jetzt sind wir in Karlskrona also schon in Südschweden.
Ob uns der weitere Weg uber Bornholm via Utklippan, Christiansö oder über Hanö führt wird sich nach dem morgen herrschenden Wind richten.
So, das wars mal wieder, Tschüss