…wo wir gestern, am 15.8. angelangt sind.
Seit dem letzen Eintrag in Idö waren wir am 12.8. auf der kleinen Schäre Strupö, nördlich von Oskarshamn. Hier ankerten wir auf nur 1,50m Wassertiefe in der ringsum von einem kleinen Fischerdorf umgebenen Bucht. Wir fühlten uns, als wären wir mitten auf dem Marktplatz gelandet.
In der Nacht brieste es auf, jetzt wurde aus dem “Marktplatz” eine Mausefalle; kaum Platz zum schwojen und fast kein Wasser unter dem Kiel. Also nichts wie weg hier.
Noch vor 6 ging der Motor an, noch schnell über einen Stein gehopst und dann waren wir wieder in freiem Wasser. Byxelkrok auf Öland war das Ziel.
Ein frischer Nordost pustete uns rasch voran, warum den nicht nutzen ? Also Zieländerung: Sandvig auf Öland. Vor Sandvig angelangt, hatten wir noch immer nicht genug und legten noch die 10 Meilen bis Borgholm drauf. 42 schöne Segelmeilen kamen so zustande, die wir in 6 1/2 Stunden zurücklegten.
Der im Sommer so quirlige Hafen von Borgholm war nur noch schwach belegt, ausreichend Platz also, um längseits anzulegen.
Manfred nutze den hier eingelegten Hafentag zum Besuch der Festungsruine und dem Park der königlichen Sommerresidenz. Ich lief ein bißchen im Hinterland von Borgholm herum.
Am Sonntag, 14.8 ging es weiter; nach Kalmar ist es zwar nicht mehr weit, aber weil Crewwechsel erst am Mittwoch ist, machten wir noch einen Zwischenstopp in Revsudden.
Kurz hinter Borgholm passierten wir das königliche Bootshaus, welches zu der Sommerresidenz gehört.
In Revsudden stehen neben einem alten Lotsenhaus ein paar schöne Ferienhäuser, ansonsten gibt es hier nichts. Jan, dessen schöne alte Hallberg Rassy neben uns lag, war so freundlich, Manfred am Montag Morgen noch zum 9 km entfernten Lebensmittelladen zu fahren, so daß am Abend 2 schöne Steaks in der Pfanne lagen. Danke Jan !
Nachdem Manfred vom Supermarkt zurück war, starteten wir zu seinem letzten Törnabschnitt. Der geriet nicht ganz so wie gewünscht. Wind genau auf dem Kopf, Spritzwasser von unten, Regenwasser von oben, aber wir wollten jetzt nach Kalmar.
Der Motor schob uns gegen Wind und Welle voran, dabei unterstützt von einem südwärts gerichteten Strom.
Heute liegen wir in Kalmar; Manfred reist morgen früh ab und Johannes kommt erst spät am Abend an. Am Donnerstag soll es dann weiter in Richtung Süden gehen.





